Werte/Leitbild

Budo – Weg des Kriegers

Wer uns besucht, betritt das Budocentrum durch ein japanisches Torii. Es handelt sich dabei um ein zinnoberrotes Eingangstor aus Holz, welches philosophisch betrachtet die Grenze vom Profanen zum Sakralen markiert.

Im Budocentum Hamburg steht der Mensch im Focus. Wir betrachten die Menschenrechte als selbstverständlich und leben eine überparteiliche Vereinskultur der Gleichberechtigung, Offenheit, Transparenz, Respekt und Toleranz und lehnen Rassismus oder menschverachtende Anschauungen ab.

Im Sinne unseres Sportangebotes ziehen wir unsere Vereinsphilosophie auch aus der Tradition des Budo.

Budo (japanisch 武道) heisst übersetzt „Weg des Kriegers“ und beschreibt die traditionellen japanischen Kampfkünste wie z.B. Jiu-Jitsu, Aikido, Judo oder Karate.

Hierzu gesellen sich im Budocentrum noch weitere Kampfkünste, z.B.: Taekwondo aus Korea, Brazilian Jiu-Jitsu aus Brasilien, Tai-Chi-Chuan aus China, Ju-Jutsu aus Deutschland oder Krav-Maga aus Israel. In ihrer ursprünglichen Form dienten diese Künste, neben der eigentlichen Kampftechnik, auch der Formung des Körpers und Geistes zu einem harmonischen Ganzen.

Hierbei ist der „Weg das Ziel“, d.h. man erlangt innere Zufriedenheit durch ständiges Training. Das Erlernen einer Kampfkunst fördert u.A. die Beweglichkeit, das Konzentrationsvermögen und das Selbstvertrauen.

Durch ihre weltweite Verbreitung unterlagen diese Kampfkünste einem Wandel und haben sich auf unterschiedliche Weisen entwickelt. Sie werden heute, je nach Belieben des Einzelnen, betrieben als:

  • traditionelle Kampfkunst
  • Selbstverteidigung
  • Wettkampfsport
  • Breitensport mit Fitnesscharakter

Diese Bandbreite ist selbstverständlich bei uns vertreten. Auch in unseren Fitness -Trainingsgruppen kann man sich in familiärer Gemeinschaft sportlich vergnügen. Bei uns ist für jeden etwas dabei.

Wir freuen uns auf euch.

Das Team vom Budocentrum Hamburg

Werte und Verhalten im Budocentrum Hamburg

Im Sinne des Budo halten wir uns in der Budoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg an Werte und Verhaltensnormen, die allen Mitgliedern, wie auch Gästen, eine gelebte Fairness, Toleranz und einen verletzungsfreienTrainingsablauf bieten sollen.

1. Pünktlichkeit
Sei pünktlich zu jeder Trainingseinheit.

2. Höflichkeit
Behandle Deinen Trainingspartner und Wettkampfgegner wie einen Freund. Zeige Deinen Respekt gegenüber Deinem Trainingspartner und Trainer durch eine Verbeugung oder einem Handschlag.

3. Selbstbeherrschung
Verliere nie die Beherrschung, auch dann nicht, wenn Du die Situation als unfair empfindest. Suche das Gespräch mit Deinem Trainingspartner, Wettkampfgegner und Trainer.

4. Respekt
Zeige Respekt vor denen, die höher graduiert sind als Du, insbesondere gegenüber Deinen Trainern. Sei loyal gegenüber Trainern, Sportkameraden und Deinem Verein.

5. Ehrlichkeit
Verhalte Dich im Training ehrlich und fair gegenüber Deinen Partnern und Trainern. Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken. Nimm auf Schwächere und Jüngere Rücksicht.

6. Ernsthaftigkeit
Sei im Training und im Wettkampf konzentriert und aufmerksam. Sei diszipliniert, übe fleißig und entwickle eine positive Einstellung zum Training.

7. Freundschaft
Achte alle Menschen, die Dir im Sport begegnen. Habe mit diesen gemeinsam Spaß und Freude. Daraus entwickelt sich Freundschaft.

8. Mut
Zeige Mut beim Kämpfen, und außerhalb des Dojo Zivilcourage. Gib Dich niemals auf, auch dann nicht, wenn eine Niederlage droht.

9. Hilfsbereitschaft
Helfe Deinem Trainingspartner, die gezeigten Techniken richtig zu erlernen. Unterstütze Deine Partner und Deinen Trainer. Helfe Neuen, sich in der Gruppe einzuleben und sich zu integrieren. Stärke den Einzelnen in der Gruppe und fördere den Zusammenhalt Deiner Gruppe.

10. Sauberkeit
Trage stets einen sauberen Gi oder Sportkleidung, welche Du erst in der Umkleidekabine des Dojo anziehst. Halte Deine Hände und Füße sauber, die Finger- und Fußnägel kurz geschnitten.

11. Gesundheit
Achte auf Deine Gesundheit und schütze Deinen Körper. Durch regelmäßiges Training wirst Du ihn stärken. Sage „Nein“ zu Drogen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene – für uns steht der Spaß am Sport, die Förderung von Gesundheit und Fitness sowie gelebte Fairness, Toleranz und ein verletzungsfreier Trainingsablauf an erster Stelle.

12. Bescheidenheit
Spiele Dich nicht in den Vordergrund. Erkenne auch die Leistung anderer an. Übertreibe nicht, wenn Du über Deinen Erfolg sprichst. Orientiere Dich an denen, die noch besser sind, nur dann wirst Du Deine Ziele erreichen und nur dann werden die anderen Deine Leistungen schätzen. Zeige stets Einsatz und Leistungsbereitschaft.