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Herzlich Willkommen bei der
Sportvereinigung Polizei Hamburg, "Budoabteilung"
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| Entwicklung der Ju-Jutsu Kampfgruppe |
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| Geschrieben von Christian Viola | |
| Mittwoch, 21. Oktober 2009 | |
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In den letzten Jahren haben sich in der Kampfgruppe Veränderungen vollzogen, auf die hier eingegangen werden soll.
Diese basieren in erster Linie auf der Bereitschaft eines Meisters oder in Neudeutsch Ju-Jutsu-Trainers, der seine Augen nicht vor Entwicklungen im Kampfsport verschlossen hat. Durch diesen offenen und vorrausschauenden Umgang mit Neuerrungen und äußeren Einflüssen, auch aus Kampfkünsten, die für sich den Anspruch geltend machen, das Non plus Ultra in der Selbstverteidigung darzustellen, konnte sich speziell in der Kampfgruppe eine stetige Weiterentwicklung etablieren. Sichtbar wird die Jahre andauernde Arbeit vor allem während sich unsere Athleten den Gegnern in Wettkämpfen stellen. Hier müssen die Athleten innerhalb von Sekunden reagieren und es zeigt sich, wer welche Fähigkeiten besitzt und diese unter Druck umsetzen kann. Deutlich werden hier natürlich auch Defizite, auf die sich Rolf Brauße immer wieder besonders konzentriert hat, um sie im Training konstruktiv anzugehen. Mittlerweile gibt es sogar in den Trainingsräumen der SVP-Hamburg / Budoabteilung feste Trainingszeiten für Brazilien-Jiu-Jitsu (Bodenkampfspezialisten). Die Bereitschaft zu schweißtreibender Arbeit und Härte zeichnet die Athleten der SVP-Hamburg seit jeher aus. Gute Techniker waren auch vorhanden, allerdings können sie jetzt nicht mehr nur sehr gut Boxen, für Ju-Jutsu-Kämpfer, Treten, klassisch werfen und im Bodenkampf halten, sondern haben sich den modernen Anforderungen angepasst und ihre Techniken ergänzt. Aggressive und dynamische Take Downs (Techniken, die den Gegner zu Boden bringen - in den Boden rammen - und den Kampf beenden können) und das Suchen und Finden von Submission Techniken im Bodenkampf (die die Aufgabe des Gegners erzwingen) gehören mittlerweile zum Standard der meisten SVP-Kämpfer. Auch wird eine Trainingsgruppe, die sich aus einem Jugendprojekt im Hamburger Stadtteil Osdorfer-Born entwickelt hat, schrittweise integriert und hat erste neue Mitglieder gefördert. Hier zeigt sich, dass unsere Werte, auch für Außenstehende, die zunächst vor allem wegen der Erfolge den Weg in unsere Kampfgruppe gefunden haben, erstrebenswert sind. Diese Werte werden vor allem von Rolf Brauße vorgelebt, mit Ausnahme des Rauchens. Das sind meiner Meinung nach die Aspekte, die zu den aktuellen Erfolgen der SVP-Athleten auf Wettkämpfen und zum Respekt aller Gegner geführt haben, auf die wir trafen. Auf dem Deutschland Cup im September 2009 waren unsere Kämpfer erneut zahlreich in den Finalen vertreten, standen auf dem Podium ganz oben und erhielten Ehrenpokale für Fairness und besondere Techniken. Das macht mich als Vereinsmitglied und besonders als Polizeibeamter stolz. Denn wo wir Kontakt zu Mitmenschen haben, heißt es, da kommen die von der SVP Hamburg, die von der Polizei. Die sind verdammt gut und dabei immer fair. |
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