Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung im Budocentrum Hamburg
In der Budoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP) kannst du in folgenden Kampfkünsten, Kampfsportarten und Selbstverteidigungskursen trainieren:
- Aikido
- Brazilian Jiu-Jitsu / Grappling
- Frauenselbstverteidigung
- Giron Arnis Escrima
- Goshindo/Ju-Jitsu
- Judo
- Ju-Jutsu
- Ju-Jutsu Allkampf/MMA
- Karate
- Kickboxen
- Krav Maga
- Selbstverteidigung (Angewandte Selbstverteidigung)
- Taekwondo
- Taijiquan/Qigong
Das Budocentrum Hamburg ist 5x die Woche von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Ein kostenloses Probetraining ist jederzeit möglich. Melde dich einfach über das Geschäftszimmer an.
Video: Sascha Pries / SVP
Kampfkunst – Kampfsport – Selbstverteidigung: Unterscheidungskriterien bei Kämpfen
Der wesentliche Unterschied zwischen Kampfkunst, Kampfsport und Selbstverteidigung liegt in der Zielsetzung:
- Kampfkunst fokussiert sich auf Tradition, Philosophie und persönliche Weiterentwicklung
- Kampfsport zielt auf fairen Wettkampf unter Regeln ab
- Selbstverteidigung ist eine reine Überlebensstrategie für unvorhersehbare, regellose Gefahrensituationen
Kampfkunst:
- Fokus: Tradition, Perfektion von Bewegungsabläufen, mentale Disziplin und oft philosophische Ansätze
- Ziel: Charakterbildung, Gesundheit, lebenslanges Lernen
- Beispiele: Kung-Fu, Aikido, Tai Chi
Kampfsport:
- Fokus: Wettkampf, Leistungsvergleich, Fitness, Technik.
- Ziel: Sieg in einem fairen Kampf (mit Regeln, Schiedsrichtern, Gewichtsklassen).
- Beispiele: Boxen, Judo, MMA, Taekwondo.
Selbstverteidigung (SV):
- Fokus: Effizienz, Überleben, Vermeidung von Verletzungen, Deeskalation
- Ziel: Schnelles Beenden eines Angriffs ohne Rücksicht auf Regeln (keine Schiedsrichter)
- Beispiele: Krav Maga, Wing Tsun, spezifische Selbstverteidigungskurse
Zusammenfassende Unterschiede:
- Regeln: Kampfsport hat Regeln, Selbstverteidigung nicht
- Trainingsinhalte: Kampfkunst beinhaltet oft Formen (Kata), während Selbstverteidigung einfache, effektive Techniken unter Stress trainiert
- Realismus: Selbstverteidigung berücksichtigt unfaire Szenarien, Überzahl oder Waffen.
- Obwohl die Übergänge fließend sein können (z.B. MMA-Techniken in der SV), sind die Absichten grundlegend verschieden









