Platz 5 trotz Vorrundensieg beim Judo-Kata Tournament in Polen

(Radom/Hamburg) Beim Kata Tournament der European Judo Union (EJU) im polnischen Radom, dem letzten großen Test vieler Nationen für die kommenden Europameisterschaften, setzte das Kata-Team um Carolin Charina Jeromin und Martin Etter in der Katame-no-Kata ein starkes Ausrufezeichen. In einem hochklassigen Teilnehmerfeld aus 13 Nationen, mit über 140 Judoka in 15 Teams überzeugten sie bereits in der Vorrunde: Mit einer präzisen, dynamischen und technisch sauberen Darbietung entschieden sie ihre Gruppe für sich und ließen dabei sogar die späteren Turniersieger hinter sich.

Die Katame-no-Kata, die sich auf Kontroll-, Halte- und Bodentechniken konzentriert, verlangt ein hohes Maß an Genauigkeit, Körperspannung und Harmonie zwischen Tori und Uke – Anforderungen, die Jeromin (HSV Stöckte) und Etter (SVP Hamburg) eindrucksvoll erfüllten. Besonders ihre klare Struktur, saubere Übergänge und die kontrollierte Ausführung der Techniken unterstrichen ihr hohes internationales Niveau.

Martin Etter (unten) und Carolin Charina Jeromin in der Katame-no-Kata Kata beim EJU Tournament in Polen

Im Finale mussten sie als erstes Paar auf die Matte – eine anspruchsvolle Ausgangssituation, da direkte Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Dennoch präsentierten sie erneut eine starke und konzentrierte Leistung. Am Ende verpassten sie den Turniersieg nur knapp um sieben Punkte und damit auch einen Podestplatz. Trotzdem überwiegt das Positive: Die gezeigten Leistungen in der Katame-no-Kata bestätigen ihre starke Form und machen mit Blick auf die kommenden Europameisterschaften deutlich, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Die Budoabteilung der Sportvereinigung Polizei Hamburg (SVP) gratuliert herzlich und ist gemeinsam mit dem Norddeutschen Kata-Duo gespannt, ob eine Nominierung zu den Europameisterschaften durch den Deutschen Judobund ausgesprochen wird. Text/Fotos: Carolin Charina Jeromin / Redaktion: Andreas Rasche (SVP)